MultiplikatorInnen-Ausbildung „Firewall Live“ - Internet-Knappen


Wie kann man an der MultiplikatorInnen-Ausbildung teilnehmen?

Schulen, die bereits am Projekt „Firewall Live“ teilgenommen haben, qualifizieren sich damit für die Teilnahme an der MultiplikatorInnen-Ausbildung „Firewall Live“ – Internet-Knappen. Im Folgejahr wählt die KNAPPSCHAFT jedes Jahr eine festgelegte Anzahl von Schulen aus, die an der MultiplikatorInnen-Ausbildung teilnehmen können. Die Schulen werden dann von den Trainern erneut kontaktiert.

Warum werden MultiplikatorInnen ausgebildet?

Im vierten Jahr des Projektes haben die Krankenkasse KNAPPSCHAFT und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. das erfolgreiche Projekt weiterentwickelt.
Gerade die positiven Erfahrungen hinsichtlich des Einsatzes älterer SchülerInnen bei den Elternabenden haben die Projektpartner dazu bewogen, diesen Ansatz zu erweitern und in einer ersten Pilotphase zu erproben. Deswegen werden zukünftig auch ältere SchülerInnen für einen selbstständigen Einsatz in den Klassen und auf Elternabenden ausgebildet.

Wie läuft die MultiplikatorInnen-Ausbildung ab?
Es findet eine zweitägige Ausbildung (jeweils sechs Schulstunden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen) von sechs bis acht SchülerInnen aus den 8./9. Jahrgangsstufen statt. In der Ausbildung werden den Jugendlichen die Grundlagen zu den Themen “Soziale Netzwerke“ und “Internet-Sicherheit“ vermittelt. Im weiteren Verlauf werden anhand von zur Verfügung gestellten Materialien und Internet-Recherchen eigene Präsentationen entwickelt und zudem Präsentationstechniken trainiert. Die SchülerInnen erhalten Materialien, die sie in die Lage versetzen, eigene Präsentationen für Klassentrainings und Elternabende selbstständig zu entwickeln und fertigzustellen. Die Ausbildung der SSchülerInnen soll durch eine pädagogische Fachkraft der Schule begleitet werden.

Betreuung während des Projektes:
Die Medienpädagogen stehen nach der Ausbildung telefonisch oder per (Video-)Chat als Ansprechpartner zur Verfügung. Aufgrund ihrer Praxiseinsätze geben die Schülerinnen und Schüler Rückmeldung an die Trainer, welche Themen/Probleme nachgefragt werden und welche zusätzlichen Infos bzw. Hilfestellungen sie benötigen.

Nachbetreuung:
Ein Trainer besucht die Schule zu einem späteren Zeitpunkt erneut, um die SchülerInnen bei offenen Fragen zu unterstützen und Schulungen auf die tatsächlichen Probleme vor Ort abzustimmen. Zudem soll am Tag des Trainer-Nachbesuches ein Klassentraining oder ein Elternabend von den ausgebildeten Jugendlichen durchgeführt werden. Im Anschluss erfolgt dazu ein Feedback-Gespräch.